Regatta

Zweiter Platz für deutsche Rockall III beim Rolex Middle Sea Race

Am Ende lag berechnet nur einer halbe Stunde zwischen der Crew um den Hamburger Eigner Christopher Opielok (NRV) und der maltesischen J/122 Artie

Zieldurchgang auf Malta

(Mit Auszügen aus der Pressemitteilung) Der dreimalige Olympiasieger Jochen Schümann konnte den 100 Fuß-Maxiracer Esimit Europa II zwar als erstes Schiff über die Ziellinie steuern, berechnet reichte es jedoch nur für den 13. Platz. Auch die Judel/Vrolijk 72 Ran, zweites Schiff im Ziel, fiel berechnet auf den achten Platz zurück.

Den Erfolg der deutschen Teilnehmer komplettierten der Deutsch-Malteser Sönke Stein mit seiner Oiltanking Juno als Fünfter sowie Pit Finis vom Düsseldorfer Yacht-Club auf der Dralion, einer Ker 53, knapp vor Schümann und Hans Jürgen Riedel (Bonn) aus der Haribo-Dynastie mit der Speedy, einer Bleu Marine 50, knapp dahinter.

„Wir wussten zwischendurch schon, dass wir sehr gut im Rennen liegen und auch in Führung lagen, aber gegen Ende auch, dass es wahrscheinlich für uns ‚nur‘ noch um den zweiten Rang ging“, sagte Opielok nach dem Rennen. Seine Corby 36 war in der Klasse 4 der kleinsten Yachten gestartet. Zur internationalen Crew aus sechs Nationen gehörte auch der britische Konstrukteur John Corby. „Im Kanal von Comino kurz vor dem Ziel sind wir in ein Windloch geraten“, nannte der Hamburger Reeder den vermuteten Grund, warum es am Ende nicht ganz für den Sieg gereicht hatte. Um kurz vor 18 Uhr am Mittwochabend (26. Oktober) kreuzte das Team nach vier Tagen, sechs Stunden, 59 Minuten und 57 Sekunden die Ziellinie im Marsamxett-Hafen von Valletta.

 

 

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