Zu viert nach Kapstadt
Abu Dhabi gibt endgültig auf. Zusammen mit Sanya heißt es nun hoffen, dass alles rechtzeitig zum Start der nächsten Etappe repariert ist. Konkrete Ursachen für die Schäden geben die Teams nicht bekannt

Über die Zielline der ersten Volvo Ocean Race-Etappe werden nicht mehr als vier Yachten segeln. Nachdem es für Sanya nicht in Frage kam, ins Rennen wiedereingesetzt zu werden, gibt nun auch Abu Dhabi endgültig auf.

Ungeklärt bleibt weiterhin, wie der Mast nur durch das Aufprallen in ein Wellental brechen konnte. Ein Sprecher des Teams erklärte zwar, dass die Mannschaft sich für den letztendlichen Abbruch der ersten Etappe nur aus Zeitgründen entschied. Walker jedoch begründete sein letztes Wort als Skipper damit, dass auch Sorge um die Sicherheit der Crew ein Grund war. Demnach könnte es möglich sein, dass der Grund für das Mast-Problem noch nicht gefunden oder aber es nicht ausreichend behoben wurde.
Der VOR70 Sanya erlitt ebenfalls wenige Stunden nach dem Startschuss einen Strukturschaden im vorderen Rumpfbereich. Wasser drang ein, das Team um Skipper und CEO Sanderson musste den nächsten Hafen anlaufen. Auch ist die Ursache für den Schaden an Yacht, die bereits für das Volvo Ocean Race 2008-2009 diente, nicht klar.

In Führungsposition der seglerisch aktiven Teams segelt Franck Cammas mit seiner Groupama. Als einziger kreuzt dieser nahe der Küste Westafrikas. Die anderen drei Yachten fahren heute, am 11. November 2011 um 16:20 UTC mit rund 200 Meilen Rückstand in einem Pulk wesentlich weiter westlich. Cammas kamen stärkere Winde seit der Passage der Kanaren zugute, die sich nun allerdings ein wenig abschwächten. Telefonica, Puma und Camper nehmen nun mit auffrischendem Nordwestwind wieder Fahrt auf.
© Fotos: Nick Dana/Abu Dhabi Ocean Racing, Mark Bow, Andres Soriano/Team Sanya/Volvo Ocean Race
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