Weltweit erstes Opti-Museum eröffnet in Norddeutschland
Die stolzen Museumsbesitzer sind selbst begeisterte Segler und finden, dass “die segelnde Seifenkiste“ endlich mehr gewürdigt werden muss. Das klassische Einsteigerboot sei trotz seiner Bedeutung für den Segelsport und seiner spannenden Geschichte bisher noch in kaum einem Museum zu finden.
1947 entwarf der Amerikaner Clark Mills, inspiriert von den Seifenkisten der Nachbarskinder, das Boot mit der eigenwilligen Rumpfform. In den folgenden Jahren verbreitete sich der Optimist schnell, auch in Europa und schließlich in Deutschland.
Weltweit segeln heute über 150.000 Kinder und Jugendliche in über 100 Ländern im Opti. Außer den sechzehn Optimisten von Anfang der 1960er Jahre bis heute, wird auch die Entwicklung der Ausrüstung und des Zubehörs sowie Informationen über die Entstehungsgeschichte gezeigt. Im Museum findet man zu dem noch eine Spielecke mit einem Knotenbrett für die ersten Versuche und einem Opti zum spielen. Über das kleine, integrierte Kino werden in Endlosschleife Videos zur Geschichte der Optis abgespielt.
In das Museum gelangt man von April bis September, von 9:00 bis 17:00 Uhr. Eine Tür gibt es nicht. Besucher klettern durch den Rumpf einer Yacht in das Museum. Der Eintritt ist frei. Informationen: Tel.: 046377963719 oder Email: info@optimistmuseum.de











