Vor dem Cup ist vor dem Gericht
Die älteste Segelregatta wird ihren Rechtsstreit-Ruf wohl nie wieder los. Die erste Klage zum 34. America's Cup ist in einem kalifornischen Gericht eingegangen. Als schützenswert wird neben zahlreichen anderen Vereinen und Teams auch der Kieler Yacht-Club erwähnt. Durch den Prozess könnte sich das Cup-Datum verschieben

Amerikanischen Medienberichten zufolge steht dem America's Cup womöglich ein neuer Rechtsstreit bevor. Der Zeitplan des Events könnte dadurch durcheinander gebracht werden.
Kurz vor der finalen Abstimmung des Verwaltungsrats von San Francisco über Vertragsschlüsse mit den AC-Organisatoren kommenden Dienstag haben demnach eine Gruppe namens „Waterfront Watch" Klage eingelegt. Gegner sind verschiedene beteiligte Instanzen der Stadt. Das Gericht soll nun weitere Verhandlungen mit den Organisatoren des Cups per einstweiliger Verfügung stoppen.
Die Stadt habe die Auswirkungen des Cups auf das landschaftliche Umfeld in bisherigen Untersuchungen falsch eingeschätzt und werde mit den Vertragsschlüssen gegen ein Gesetz verstoßen (California Environmental Quality Act), heißt es in dem veröffentlichten Klage-Formular. Es geht dabei um bestimmte Bereiche in San Francisco, auf denen die Stationen der Teams aufgebaut werden sollen.
Ein ehemaliger Präsident des Verwaltungsrat und in Kalifornien offenbar bekannter Cup-Kritiker namens Aaron Peskin führt die bisher anonyme Waterfront-Gruppe an. Genaue Einzelheiten der Klage wolle Peskin laut SF-Weekly nicht verraten, nur dass hinter seinem Gesuch an das Gericht die „Interessen von 800.000 Bürger von San Francisco" stecken würden.
Als „Real Parties For Interest" sind merkwürdigerweise über 50 Yacht-Clubs und ehemalige sowie gegenwärtige AC-Kampagnen aus aller Welt genannt, darunter auch der Kieler Yacht-Club, das ehemalige United Internet Team Germany sowie Alinghi. In dem Formular ist zu lesen, dass auch diese „Parteien" in ihren Rechten und Interessen verletzt worden sein könnten und deshalb als Parteien für den Rechtsstreit zugelassen werden sollen.
Böse Blog-Zungen behaupten bereits, hinter der Klage stecke mehr als ein einfacher Versuch eines San Francisco-Einwohners, pragmatisch die Rechte der Stadtbürger einzufordern.
Ob der Kläger Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Doch schon ein Aufschub würde dem nächsten Cup weiteren Schaden hinzufügen. Öffentlich unvergessen sind die zähen Rechtsstreite vor nach den letzten beiden America's Cups.
Das Formular des Klägers, hochgeladen von SFWeekly.




















sabellauygyknight: Do you want to settle the trouble involving uninvited debts? As well as most probably anyone suffered sales of purchasing…
Hans Genthe: Hmm... Anbetracht dessen, dass sage und schreibe nur 5 Leute von 1090 (die das gesehen haben)…
sjproost: Die rechtlichen Hürden sind meiner Meinung nach kein Problem (mal abgesehen davon, dass etwa Pyroscheine nur als reine…
topsyturvy: Wir sind seit 2010 Eigner einer Grampian 37. Es ist ein sehr sicheres, seetüchtiges Schiff. Der Lebensraum unter Deck ist dazu ausgelegt…
abdde: ...diese Lichtgestalt der deutschen Fernsehunterhaltung übertritt ja sogar leichtfüssig die Grenze zur Beleidigung, wenn er…