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Über das Scheitern

Erinnert sich noch jemand an Abby Sunderland? Als jüngste Weltumseglerin wollte sie sich in den Segelannalen verewigen, doch das ehrgeizige Projekt scheiterte im Indischen Ozean

In den letzten Jahren häuften sich die Meldungen über junge Weltumsegler. Zeitweise ging es Schlag auf Schlag. Kaum war Mike Perham im Ziel, erreichte Jessica Watson ihre Heimat Australien und galt mit 16 Jahren als jüngste Weltumseglerin. Seit Ende Januar hat auch Laura Dekker ihre (im Vorfeld umstrittene) Weltumsegelung vollendet und löste Jessica Watson auf dem Posten des jüngsten Weltumseglers ab.

Vor diesem Trio stand der damals 17-Jährige Zac Sunderland für sechs Wochen ganz oben auf der Liste. Seine Schwester Abby Sunderland wollte es ihm gleich tun und brach mit 16 Jahren auf um die Welt auf einem zwölf Meter langen Boot zu umrunden. Dass eine Weltumsegelung auch nicht so glimpflich ausgehen kann, zeigte sich im indischen Ozean. Abbys Mast brach, und sie musste von ihrem Schiff abgeborgen werden. Das Abenteuer Weltumsegelung war damit vorbei.

Jetzt ist im Gießener Brunnenverlag das Buch zur missglückten Weltumsegelung erschienen. Zusammen mit der amerikanischen Jounalistin Lynn Vincent wird dem Leser ein Blick hinter die Kulissen der versuchten Umrundung gegeben.

Abby Sunderland / Lynn Vincent
Wild Eyes – mit dem Wind um die Welt Mit 16 allein auf dem Meer

232 Seiten, gebunden, 8 Seiten Farbfotos
€ 14,99 (D) / SFr 22,50 (unverb. Preisempfehlung) / € 15,50 (A) ISBN 978-3-7655-1184-4

Brunnen Verlag, Gießen, 2012

 

Info und bestellen unter : www.wildeyes-das-buch.de


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