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Tsunami-Warnung für den Pazifik

Nach dem schweren Erdbeben in Japan drohen nun Tsunami-Wellen die Küsten vieler Pazifik-Anrainerstaaten zu überrollen.

Luftaufnahme des Hafens im japanischen Hitachinaka

Nach dem verheerenden Erdbeben, das Japan mit einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala erschüttert hat, rollen Flutwellen über den Pazifik. Zehn Meter hohe Wellen haben bereits den Nordosten des Landes getroffen, so Spiegel Online. Weiter:

"Das Pacific Tsunami Warning Center im US-Bundesstaat Hawaii hat eine Tsunami-Warnung für den Großteil des Pazifikraums herausgegeben. Betroffen sind davon unter anderem Russland, die Philippinen, Papua-Neuguinea, Australien, Neuseeland, die Pazifikküste der USA und Südamerikas sowie Hawaii."

Karte der erwarteten Tsunami-Verbreitung

Deutsche Weltumsegler von Tsunami verschont

Die Weltumsegler und segeln-Autoren Michaela und Volker Kissling halten sich zurzeit mit ihrer Yacht La Gitana auf dem zur Marshall-Inselgruppe gehörenden Atoll Utirik Island im westlichen Pazifik auf. Dort sei die höchste Erhebung vielleicht drei Meter über dem Meeresspiegel, so die Kisslings in einer Mail an die Redaktion. Die letzten sechs Stunden hätten sie auf Kurzwelle mitgefiebert, "was uns widerfahren wird". Dann allerdings seien die Meldungen aus Saipan und Guam eingetroffen, dass es es dort keine Verwüstungen gegeben hätte. Zur angegebenen Zeit des Eintreffens der Welle hätten sie nur ein paar kleine Wellen registriert, die unter dem Schiff durchliefen.

Michaela und Volker Kissling hatten sich nach Empfangen der Tsunami-Warnung dagegen entschieden, ihren Ankerplatz im Atoll zu verlassen: Ihnen erschien das Risiko, nachts auf ein Riff aufzulaufen, größer, als von einem Tsunami erwischt zu werden.

 

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