Mega-Marina geplatzt?
500 Millionen Euro sollte das riesige Marina- und Ferienhausprojekt „Port Olpenitz“ südlich der Schleimündung in Schleswig-Holstein insgesamt kosten, jetzt hat die Betreibergesellschaft „Port Olpenitz GmbH“ Insolvenz angemeldet.

Lageplan des Marina-Projekts Port Olpenitz an der Schleimündung
Von Anfang an stand das Projekt unter keinem guten Stern, schon in der Frühphase wurden Rechnungen für Handwerker und Planungsfirmen nicht rechtzeitig beglichen, es kam zu gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Die Fahrt in schwierigen Gewässern setzte sich fort, als es in den vergangenen Monaten zu großen Unstimmigkeiten zwischen dem deutschen Investor und Geschäftsführer Jaska Harm und dem amerikanischen 90-Prozent-Teilhaber „American Reality Investors Inc.“ kam. Harm stellte seinen Posten darauf hin zur Disposition. Die Schulden der „Port Olpenitz GmbH“ belaufen nach Angaben von NDR 1Welle Nord auf rund 27 Millionen.
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