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Kiter müssen wieder gehen

Die ISAF hat ihre Kitesurfing-Entscheidung rückgängig gemacht. So wird wie bisher Windsurfen olympisch bleiben, Kitesurfing fällt dagegen wieder aus dem Programm

Die International Sailing Federation (ISAF) hat vergangenes Wochenende beschlossen, Windsurfen nun doch olympisch zu belassen. Dafür strich sie Kitesurfen wieder aus dem Programm. Die ISAF revidiert damit ihre Entscheidung vom Mai, nach der den Windsurfern der olympische Status aberkannt werden sollte und anstelle dessen ab 2016 Kitsurfer starten sollten.

Für die Kehrtwende stimmte am Sonntag die Mehrheit der nationalen Deligierten in der Generalversammlung.

Im Vorfeld der Konferenz im Mai bewarb sich die Internationale Kiteboard Association um den Olympia-Status. Nur wenige hatten aber damit gerechnet, dass Kitesurfer den Platz der Windsurfer einnehmen sollten. Letztere Disziplin ist bereits seit 1984 olympisch - harsche Kritik wurde laut.

Ein Vorschlag bei der Konferenz vom vergangenen Wochende, Kitesurfing-Wettbewerbe neben dem Windsurfing olympisch zu machen, wurde abgelehnt.

Die Generalversammlung der ISAF fand am Wochenede in Dun Laoghaire bei Dublin, Irland, statt.

www.sailing.org


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