Regatta

Groupama beendet Etappe fünf

Mit gestutztem Flügel auf Rang drei. Die Franzosen der Groupama sichern sich letzte Chancen auf den Gesamtsieg des Volvo Ocean Race

Ein VOR70 mit merkwürdigen Proportionen. So wäre ein Mastbruch nicht so einfach passiert.

Groupama hat es doch noch geschafft. Die Franzosen in grün-orange können doch noch auf einen Gesamtsieg des Volvo Ocean Race hoffen.

Nachdem die Crew während Etappe fünf in Führungsposition einen Mastbruch erlitt, lief das Team einen uruguayanischen Hafen an. Dort entschloss Skipper Franck Cammas, den größeren Teil das zweigeteilten Mastes in ein Notrigg umzufunktionieren und sich in das Rennen wiedereinsetzen zu lassen.

Zwar konnte die Mannschaft die ersten beiden Yachten Puma und Telefonica nicht mehr einholen. Für Platz drei standen die Chance allerdings sehr gut - zwei Teams hatten die Etappe endgültig aufgegeben und Camper ließ sich nach Reparaturen am Rumpf mit einem Rückstand von über 1500 Meilen wieder einsetzen. So lief der VOR70 mit dem gestützten Flügel als dritter im brasilianischen Itajai ein. 

Puma gewann die Etappe, allerdings war das nach der Ausschaltung des erbitterten französischen Rivalen auch kein Selbstgänger. Telefonica hatte zunächst einen Rückstand von 400 Meilen, erwischte dann aber überraschenderweise einen Lift entlang der Ostküste Südamerikas und schloss komplett zu Puma auf. Die zweite Überraschung des Rennens: Nach 6000 gesegelten Meilen war Puma zuvor schon in einem Zweikampf mit Groupama. Die Etappe fünf bot trotz der vielen Schäden also doch noch einige Höhepunkte, dank der Wetterkonstellation.

Puma gewann dennoch die Etappe, mit einem hauchdünnen Vorsprung von 13 Minuten gegenüber Iker Martinez am Rohr der Telefonica.

Camper befindet sich derzeit nordöstlich der Falkland-Inseln. Die neuseeländische Yacht wird, wenn nun alles gut geht, voraussichtlich kommenden Montag als vierter die Etappe abschließen.

www.volvooceanrace.org


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