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Gold für Philip Buhl

Philip Buhl glänzte am Freitag als einziger deutscher Segler beim World Cup vor Hyeres. Zwei deutsche Olympia-Surfer erkämpften sich Gold und Bronze. Das Segel-Olympiateam geht leer aus

 

Laser-Nachwuchtalent Philip Buhl gewann beim World Cup vor Hyères am Freitag die Gold-Medaille der Laser Standards. Bei den überwiegend starkwindigen Bedingungen überraschte sein eigenes Potenzial den 22-Jährigen selbst. Er ließ ein 106-Starter starkes Feld hinter sich sowie den Weltmeister Tom Slingsby. Dem Australier brach allerdings im letzten Rennen der Mast.

 

Zwei weitere Medaillen gewannen die Windsurfer auf der RS:X-Klasse: Gold für die Olympianominierte Moana Delle und Bronze für den ebenfalls nomierten Toni Wilhelm.

 

Weitere gute Platzierungen im paralympischen Bereich fuhren Heiko Kröger bei den 2.4mr und das Sonar-Team um Jens Kroker mit jeweils fünften Endrängen ein. 

 

Die Bilanz der DSV-Teams verläuft damit auch nach dem zweiten World Cup in diesem Jahr recht erfreulich. Von den anwesenden Startern des Olympia-Teams konnten sich bei dem starken Wind jedoch nur die Surfer so recht behaupten - ein Dämpfer für die bisher eigentlich großen Hoffnungen auf Segel-Gold in London. 

 

Es verpasste Franziska Goltz bei den Laser Radial den Einzug in die Medal Races mit einem verpatzten letzten Qualifikationsrennen und rangierte zum Schluss als 20. 

 

Das 49er-Team Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann endeten mit großem Punkterückstand auf Rang fünf - der Veranstalter ließ jedoch auch die Medal Races ausfallen.

 

Ferdinand Gerz am Ruder des deutschen Olympia-470er der Herren fuhr zunächst mit Patrick Follmann eine recht konstante Serie mit Plätzen von drei bis zwölf, rutschte während der zweiten Hälfte der Regatta mit mittelmäßigen Ergebnissen aber auf den 16. Gesamtplatz ab. Bei den Damen kamen Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher über einen 15. Platz nicht hinaus.

 

Alle Ergebnisse unter sof.ffvoile.com


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