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Brenzliges Weltumrundungs-Finale von Jessica Watson

Die australische Seglerin musste wenige hundert Meilen vor ihrem Heimatland riskante Situationen überstehen. Segelschäden und Mengen von Wasser in der Kajüte sind das Resultat des Aufeinandertreffens mit einem 50 Knoten-Gewitter.

Kurz vor Ende ihrer Weltumsegelung musste Jessica Watson eine harte Probe überstehen. Ungefähr 500 Meilen vor Kap Leeuwin erwischte ein starker Sturm die 16-Jährige. 50 Knoten starke Winde zerrissen das Großsegel, nachdem die Ella's Pink Lady einen Sonnenschuss machte. Bei der starken, andauernden Krängung übernahm die 34-Fuß-Yacht viel Wasser.

Die angespannte Situtation von vor drei Tagen hielt bis jetzt an. In „Windpausen" mit der Stärke von 25 Knoten konnte Watson das Großsegel jedoch gegen ein kleineres Ersatzsegel austauschen. Auch bewältigten die bordeigenen Pumpen das eingelaufene Wasser.

Bis das Wetter sich verbessert, will die Abenteurerin äußerste Vorsicht walten lassen. Da die Seglerin schon vor Beginn ihrer Reise wegen Unachtsamkeit in der Kritik stand, gewinnen „Pannen" wie diese besonders an Aufmerksamkeit. Watson selbst schreibt auf ihrem Blog, dass solches Wetter sie „auf den Beinen halte". Bei dem ersten Startversuch zur Weltumrundung war sie mit einem Frachtschiff kollidiert.

Mit der Ankunft Watsons kann bei sich verbesserndem Wetter in kurzer Zeit gerechnet werden. Ein Viertel der Südküste Australiens segelte die angehende Weltumrunderin. Nun ist sie auf Kurs Tasmanien. Heimathafen und Ziellinie ist Sydney. www.jessicawatson.com.au


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