Merle Ibach: Berlin-Portugal

Boot Düsseldorf 2012

Im Kreuzverhör mit Céline Maywald und Christoph Schumann. Aber Spaß machts ja schon! mehr über Boot Düsseldorf 2012

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Solange das Boot hält... - ein Reisebericht

Erschienen: Segeln 11/2011Autor: Merle Ibach mehr über Solange das Boot hält... - ein Reisebericht

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Von Berlin aus in die Ferne

Erschienen: Berliner Zeitung, Sonderausgabe zur Messe Boot und Fun 2011Autor: Jan Maas mehr über Von Berlin aus in die Ferne

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Ostseeprinzessin

Und was wird's wenn's groß ist? Ein Buch.Raus kommen soll es wohl im Frühjahr im März und geschrieben wurds, wer mag es ahnen, von mir.Und wer jetzt sagt: Ist geil, will ich haben! Kann es sogar schon vorbestellen auf Amazon.Ostseeprinzessin - Merle IbachWie es der Titel bereits andeuten lässt, geht es natürlich um die Reise in der Ostsee von 2010 und ist damit ja schon fast verjährt, aber Gutes braucht halt lange.Erscheinen wird das Ganze bei Delius Klasing, die auch die nette Ankündigung geschrieben haben, die jetzt folgt.Was treibt ein junges Mädchen von gut 19 dazu, ihre Karriere als Regattaseglerin an den Nagel zu hängen, den angebotenen Studienplatz auszuschlagen und ohne jede (Fahrtensegel-)Erfahrung ein altes Boot auszubauen und damit einen Sommer lang durch die Ostsee zu schippern? In diesem Fall: Das laute Aussprechen einer launigen Idee. Denn: Was man sagt, dazu sollte man stehen – findet Merle Ibach, dieses ganz und gar beeindruckende Segelmädel. Obwohl es „nur“ die Ostsee ist, erweist sich der Plan ohne Erfahrung, ohne Geld und ohne Boot zunächst eher wie eine Reise zum Mond. In diesem Reisebericht erzählt die junge Seglerin erfrischend unterhaltsam, aber nicht ohne Tiefgang von ihrem „unmöglichen“ Ostseetörn. Was daraus wurde? Der Ernst des Lebens. Und der Beginn einer neuen Leidenschaft. Ihre persönlichen Erfahrungen stehen in ihrem Bericht an erster Stelle. Auch ihre Fehler, Ängste und Dummheiten, von denen es mehr als genug gab. Warum sie alles aufschreibt? „Damit möchte ich Menschen, die Angst vor ihren Träumen haben, Mut machen, und alte Seebären zum Kopfschütteln bringen“, sagt sie. Und meint es auch so. Denn was man sagt ... Merle Ibach, inzwischen 21 Jahre alt, Philosophiestudentin, segelt seit ihrer Kindheit. Zunächst Opti, später Regatta im Teeny und im 420er bis zur Europameisterschaft und dem deutschen Kader. 2008 beendete sich den Leistungssport und versuchte etwas, woran niemand glaubte, nicht einmal sie selbst: allein rund Ostsee – der erste Törn ihres Lebens. Aber nicht der letzte! mehr über Ostseeprinzessin

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Bilder aus Portugal

Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, habe ich auch endlich die Möglichkeit (Anschluss und Internet) die restlichen Bilder hoch zu laden. Hier nun die letzten Tage meiner Reise an Bord der Akka.Ich bin angekommen - und hier der Beweis...eine musikalische Rittertafel in SantiagoVolksfest in Santiagoebenfalls in Santiagodie berühmte Kathedrale in Santiago, ein Ziel für viele Pilgerer, mit Cornelius und seiner Familie davorin der KathedraleViana do Castelodie Kathedrale von Viana do Castelo...... bietet eine wunderbare Aussicht auf die portugiesische Atlantikküstedie meisten Hausfassaden sind gekachelt, dabei hat jedes ein eigenes MusterSalzfisch, mit dem man jeden Nagel in die Wand bekommt, so hart wie der Fisch istMänner beim KartenspielCornelius und Josefin auf der Akkadie Akka, eine 7,30m Halber Grassyauf dem Flughafen von Portoder Schatten des Flugzeug auf die Wolken unter uns mehr über Bilder aus Portugal

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Bilder aus Spanien

Jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, habe ich auch endlich die Möglichkeit (Anschluss und Internet) die restlichen Bilder hoch zu laden. Im Folgenden ein paar Eindrücke aus Spanien und die letzten Tage mit den Engländern.Bayona bei NachtTagsüber fast unerträglich heiß, wurde es am abends endlich angenehmTortilla, Chorizo und SchinkenMike und ich bei unserem Abschlussabenddie spanische Küste im Morgengrauenunsere Ankerbucht vor Bayona mehr über Bilder aus Spanien

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Der letzte Sommer

Ich sitze auf einer Parkbank in Povoa De Varzim, neben mir Cornelius und Josefin, die beiden Schweden. Sie unterhalten sich über die kommenden Tage auf englisch, damit auch ich sie verstehen kann. Aber ich höre ihnen nicht zu. In diesem Moment, wo es so Vielem zu folgen gibt, verschwimmen ihre Stimmen einfach in dem bunten Singsang der anderen Geräusche. Es ist der letzte Sommertag und auch der letzte Tag meiner Reise. mehr über Der letzte Sommer

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Teatime – ein britisches Vagabundenleben

Das Schiff, auf dem ich mich befand, hieß Raparee, was irisch ist und so viel bedeutet wie Vagabund, also Herumtreiber. Ich denke allerdings, der Name kann vor allem als Kampfansage betrachtet werden. Die Crew der Raparee bestand aus den zwei Vollblutseglern Bill und Mike und versucht einer den Stereotypen eines britischen Seglers festzulegen – voilà, hier war er, verkörpert durch zwei ehemalige Mitglieder der Royal Navy. Selbstverständlich herrschte an Bord eine gute Seemannschaft, wie sie selbst Freiherr von Knigge nicht besser beschreiben könnte. mehr über Teatime – ein britisches Vagabundenleben

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Zeitzeichen

Ich wusste schon länger, dass da etwas war – irgendwo, irgendwas. Gestern Morgen im Bad hab ich es dann entdeckt. Ich wollte mir nur die Zähne putzen und auch wenn die Tube schon fast leer war hoffte ich, dass es noch dieses eine Mal reichen würde. Doch anstatt der sonst so vertrauten weiß-blauen Paste mit dem belebenden Duft frischer Minze, kletterte ein kleines Männlein mit Hut auf die Borsten meiner Bürste. Es musterte mich kurz, stützte seine kleinen Ärmchen in die Seite, legte den Kopf schief und zog skeptisch eine Augenbraue hoch. mehr über Zeitzeichen

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ich will auch ein Delphin sein

Merle Ibach: Berlin-Portugal

Wenn die Gänse nach Süden fliegen...

Auf Guernsey, einer kleinen Insel unter britischer Verwaltung, lag im Hafen ein kleines gelbes Boot mit schwedischer Flagge. Es sah aus, wie ein Internationales Folkeboot für Kinder und hieß Akka. Wer auch immer damit unterwegs war, es musste ein komischer Kauz sein. Ich stellte mir einen vollbärtigen alten Mann vor, mit vielen Falten im Gesicht, der abends bei Kerzenschein seine Pfeife rauchte, seinen Vodka trank und sich dabei eine neuen Gallionsfigur schnitzte. Er würde Karlson heißen, oder Björnson, und auf dem Weg sein nach Süden, um im Warmen seinen Lebensabend zu verbringen. Vielleicht auf den Kap Verden, oder in der Karibik. mehr über Wenn die Gänse nach Süden fliegen...

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Bill, Mike and the Tapir

Merle Ibach: Berlin-Portugal

von Deserteuren und irischen Ritualen

Bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen in Camaret fasste Kristian die Gesamtsituation sehr treffend zusammen. mehr über von Deserteuren und irischen Ritualen

Merle Ibach: Berlin-Portugal

tapas, torres y amigos - rückwärts

Eben sind wir in Camarino angekommen, das Wetter ist leider auch hier langsam herbstlich. mehr über tapas, torres y amigos - rückwärts

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A Day in the Bay of Biscay

Der Kessel beginnt zu pfeifen. Ich liege auf der Steuerbordkoje im Salon, den Kopf Richtung Bug, es ist drei Uhr nachts. Wir befinden uns auf der Biskaya irgendwo zwischen Frankreich und Spanien. Hinter uns liegen bereits zwei Tage und eine Nacht, unter uns mehr als 4000 Meter Tiefe und vor uns der offene Atlantik. Doch unser Ziel heißt La Coruna. Deshalb hoffen wir, dass der Wind langsam dreht und wir mehr Meilen Richtung Süden machen können. mehr über A Day in the Bay of Biscay

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Die hohe Kunst der Interpretation britischer Seekarten

Bill und Mike über das europäische Rettungspaket und die Verspieltheit spanischer U-BooteEs war eine spontane Idee bei den beiden Engländern Bill und Mike anzuheuern, um mit ihnen und der 11,80 Meter Raparee über die Biskaya zu segeln. Anders kann man das wohl nicht nennen, wenn man zwei Menschen fragt, ob sie bereit sind mehrere Tage mit einem auf offener See zu verbringen, die man keine zehn Minuten zuvor kennen gelernt hatte.Ich weiß nicht, woher ich das Vertrauen in meine Idee hatte, vor allem nach dem sie mir von ihren täglichen Bibelzeremonien um acht Uhr erzählten. Vielleicht nahm ich es aus ihrem zweiten täglichen Ritual, anschließend immer ein paar Runden in ihren Bikinis ums Schiff zu schwimmen.Als ich an ihr Schiff klopfte und etwas zu direkt fragte, ob ich mitfahren könnte, schauten mich zwei fremde Männer mit ziemlich skeptischen Blicken ziemlich lange an und ich dachte nur: Oh, das war wohl die falsche Frage. Wäre es nicht einfach möglich, dass wir uns alle umdrehten, ich zurück zu meinem Boot ging und wir so tun, als wäre nie etwas geschehen?Aber da löste sich auch schon ein Blick aus der Starre und Mike räusperte sich. Grundsätzlich wäre es möglich, aber es gäbe da nur ein Problem, ich würde hier nirgends Marmite finden. - Marmite? Diese schwarze Hefepampe aus Großbritannien? Klar, manchmal gab es sprachliche Barrieren, an denen Kommunikation scheiterte, aber entweder hatte ich mich mächtig falsch ausgedrückt oder ich hatte sie einfach nicht verstanden. Eigentlich hatte Ich sie nicht fragen wollen, ob ich etwas für sie aus der Stadt mitbringen sollte, aber zwischen den Worten anheuern und mitbringen ist nicht einmal im englischen eine Familienähnlichkeit erkennbar. Zum Glück revidierte Mike seine Bestellung recht schnell - Es würde auch Honig reichen. - was aber recht wenig zur Klärung meiner Situation beitrug. Wollte er mir damit höflich verständlich machen, dass er meine Idee für keine gute hielt? - Nein, das war einfach seine Art von Humor, ein typisch britischer Humor.Später saßen wir dann beim Tee zusammen und besprachen die Pläne. Bill holte die Übersichtskarte heraus und Mike erklärte mir den Mehrwert dieser praktischen Seekarten. Zu sehen waren darauf keineswegs nur Wasser, Land, Tiefenangaben und ein paar Leuchttürme. Viel wichtiger war zum Beispiel die Linie, die ich bisher für die Ländergrenze zwischen Spanien und Frankreich gehalten hatte. In echt war sie ein Riss – Spanien drohte abzubrechen, was wohl an der Wirtschaft, dem Euro und nicht zu Letzt an den U-Booten lag, aber dazu später.Frankreich hatte zum Glück schon Rettungsmaßnahmen eingeleitet und dicke Seile nach Süden gespannt, die den Landzipfel halten sollten. Ich hatte immer gedacht, das wären einfache Unterseekabel, aber nein, das war das geheime Rettungspaket der EU für Spanien und Portugal.Das war aber längst nicht alles, was die Seekarte an Informationen preis gab.In dem mit „Submarine Exercises“ betitelten Bereichen war wirklich Vorsicht geboten, denn spanische Submarines drohten schnell zu fett zu werden, wenn sie zu lange im Hafen lagen. Damit sie nicht zu schwer und damit eine ernsthafte Bedrohung für den Halt des Landes wurden, mussten sie bewegt werden. Deshalb wurden regelmäßig Torpedos in den gekennzeichneten Bereichen ausgeworfen, hinter denen die Submarines dann her hecheln konnten.So viel zu meiner ersten Lehrstunde der hohen Kunst der Interpretation britischer Seekarten.Ich bin gespannt, was die nächsten Tage bringen. Heute Mittag geht es los in geplanten 66 Stunden über die Biskaya, gegen 5-6 Beaufort Wind, Welle und Regen. Wenn ich eine eigene, vielleicht etwas deutsche Interpretation wagen darf: Es wird kalt und nass, aber mit Sicherheit nicht langweilig. mehr über Die hohe Kunst der Interpretation britischer Seekarten

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