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Hinnerk Weiler

Kleines Boot, schmales Budget und großer Traum: Hinnerk Weiler wagt, wovon viele träumen und legt mit seiner IW 31 zur Weltreise ab. Abseits der Barfußroute führt sein Törn von Europa an Feuerland vorbei bis nach Alaska, mit Zwischenstopps in der Karibik, dem Südpazifik und Australien. Ein 50.000 Seemeilen langer Blauwassertörn: von der Nordsee ins Mittelmeer und von Chicago quer durch die USA bis in den Golf von Mexiko. In segeln berichtet Hinnerk Weiler regelmäßig von Highlights und Rückschlägen und zeigt, wie er sein Paulinchen weltreisetauglich macht.

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Tropensturm Andrea

Knapp vorbei und doch nicht daneben. Die Überreste von Barbara haben erneut Sturmstärke erreicht. Ungemütlich wird es nördlich von Tampa. mehr über Tropensturm Andrea

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Vollzeitjob?

Dem Segler-Lotterleben ein Ende setzen? Ja, ich bin käuflich! Und es gibt Angebote, die kann man nicht ablehnen. mehr über Vollzeitjob?

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Barbara verzieht sich und kam dabei gar nicht an

Barbara erreicht nicht die Golfküste. Sommer in Tropennähe ist neu für mich. Da heißt es erst mal lernen, das hiesige Wetter zu verstehen. mehr über Barbara verzieht sich und kam dabei gar nicht an

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Hurrikans und Biertrinken am Strand

Im Pazifik nimmt an Memorial Day ein Tropensturm Kurs auf Mexiko und sorgt in Florida für Bauchweh. Ich brauche einen neuen Plan für den Sommer. mehr über Hurrikans und Biertrinken am Strand

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Strandgespräch

Matanzas Inn, das kleine Hotel, das über das städtische Mooring-Feld wacht, hat ein WLAN und im Waschraum steht ein großer Tisch  unter einer Klimaanlage neben Trocknern und Waschmaschinen. Ein Cruiser-Gemeinschafts-Büro, wie es sich immer dort etabliert, wo Crews auf Booten wohnen und eine Weile bleiben. mehr über Strandgespräch

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Motorreparatur mit Youtube

Der Held des Tages ist übrigens Patrick! Sein Tipp und einige Videos auf Youtube haben alle Hemmungen beseitigt und nach eingehender Vergaserreinigung läuft der Außenborder wieder wie am Schnürchen. mehr über Motorreparatur mit Youtube

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Brumm brumm – stille

Überraschung auf halbem Weg zum Dingi-Steg in Fort Myers: Auf einmal geht der neue Motor aus und macht seit dem merkwürdige Zicken. Ein erster Reparaturversuch zeigt wenig Erfolg. mehr über Brumm brumm – stille

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Palmen und Pläne

Zurück in die Ruhe des Fahrtensegelns. Einwenig unerwartet sitze ich in Fort Myers und begrabe erst einmal meine Pläne für die Karibik. Boot und Skipper müssen wieder flott werden, eine herannahende Hurrikan-Saison ist dazu mehr Chance als Bedrohung. mehr über Palmen und Pläne

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Riverqueen

26 27.425N 081 57.102W Fort Meyers – Zwei Tage und zwei Naechte. Nur ein kleiner Hops entlang der Kueste Floridas. Es scheint, als haette das Universum eine klare Meinung zu mir in der Karibik: “Nein”. Wochenlang komme ich nicht von der Kueste weg. Vorgestern oeffnet sich ein Fenster und in der ersten Nacht fegt eine Boe durch das Cockpit. Noch waehrend ich die Reffleinen entwirre, nimmt sie das Solarpaneel mit und knickt die Kurzwellen-Antenne ab wie ein Streichholz. Glueck im Unglueck: Das Paneel landet mit Scheppern im Cockpit, die Antenne zieht am Kabel hinter mir durchs Wasser. Alles gesichert gehe ich patschnass unter Deck und lausche den 25 Knoten halbem Wind im Rigg und der Gischt, die auf die Sprayhood trommelt und mit Klatschen im Cockpit landet. “Eigentlich muesste als Naechstes jetzt der Mast brechen”, denke ich und stopfe mich in mein schweres oelzeug, waehrend ich im Geiste den Bolzenschneider in der Backskiste verorte. Knapp einen halben Meter kuerzer ist die Antenne am naechsten Mittag wieder da. Das Paneel aber kann ich nur lose verdrahtet ins Cockpit legen, um zumindest etwas Ausbeute zu haben. Ausserdem schwappt Wasser in der Bilge, dessen Herkunft unbekannt und Menge zumindest irritierend ist. An allen Wantenterminals sitzt ein feiner rotbrauner Rand aus Rost. Und der Motor lif die Tage auch nicht rund. Im Kopf entsteht eine lange Liste. Vielleicht schreibe ich sie demnaechst mal auf, in “dringend”, “gern bald”, “nice to have done” unterteilt auf. Aber unterm Strich steht: Paulinchen ist im Moment einfach nicht faehig eine anspruchsvolle Gegenwind Off-Shore Tour von mindestens zwei Wochen in die oestliche Karibik sicher zu bewerkstelligen. Und ich habe gelernt, meinem Bauchgefuehl zu vertrauen. Mit ruhiger Stimme sagt das: Als Riverqueen auf dem Mississippi hat sie sich gut geschlagen und sie wird den Toern auch weiterhin gut meistern. Aber jetzt braucht sie etwas mehr Fuersorge als den Eimer Farbe unterm Rumpf. Dieses “jetzt”, das ist mir in den letzten beiden Naechten bewusst geworden, liegt nicht in Trinidad und nicht in Belize. Vorher brauche ich Material und Infrastruktur. Darum bin ich heute nach Fort Meyers gesegelt. In Begleitung von Delphinen und einer Riesenschildkroete um die Langzunge herum dem engen Fahrwasser gefolgt und wollte eigentlich Ankern. Aber das scheint in Florida immer mehr unerwuenscht zu sein. ueberall, wo es tiefer als drei fuss ist, treiben Mooringbojen herum. Im Hafen von Fort Meyers Beach kann man von Mooringboje zu Mooringboje trocken ueber das Wasser kommen. Dahinter liegt ein Strand-Urlaubs-Staedtchen. Beschreibungen nach ein lohnenswerter und lebhafter Ort. In meinem ersten Eindruck ein halbwegs industrieller Hafen mit viel zu vielen Mooringbaellen und ebenso vielen Bars darum herum. Dazwischen rostige und blitz blanke “Schrimper”. – Die US Variante des Krabbenkutters. Vielleicht ist das hier gar nicht so schlecht, einfach erst mal zwei Tage abschalten, aufraeumen und dann weitersehen, ob sich nicht doch ein Weg findet, aus 2013 noch etwas Brauchbares entstehen zu lassen.. **** mehr über Riverqueen

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Golfpassage die Zwote

27 53.804N 083 05.712W Golf von Mexiko – Ein bisschen dichter will ich noch, aber die Tampa Bay bleibt unerforschtes Land. Zu gut ist der Wind. Gestern habe ich tatsaechlich den Absprung geschafft. Appalachicola haette sich beinahe zur Falle entwickelt. Denn bei idealem Wind fuer eine Reise nach key West, ist an ein herauskommen aus dem 20 Meilen entfernten East Pass nicht zu denken. Aber dank der Tipps einiger Einheimischer Segler habe ich trotz aller Warnungen eine eigentlich eher zu flache und recht ruppige Ausfahrt genommen. Letzte Nacht reisst bei 15 Knoten Wind eine kraeftige Boee die schrauben aus dem Solarpanel und in der gleichen Sekunde knickt die Funkantenne wie ein Streichholz ab. Zehn Minuten spaeter ist der “Burst” vorbei und es geht mit 7 Knoten fahrt und 20-25 Knoten Wind Richtung Suedosten. Inzwischen bin ich vor Tampa, der Wind ist wieder bei Ost Nord Ost um 15 Knoten, das Solarpaneel liegt im Cockpit und macht immerhin ein bisschen Strom und die Antenne “steht” einen Meter kuerzer auch wieder. Ein langer Tag. Und heute nacht wirds aber wieder windiger, wenn es in weitem Abstand von der flachen Kueste weiter mit Kurs Key West geht. – Noch 40 Stunden meint der Computer. Allerdings… wieso zum Geier hoert “Skipper Bob” in Marathon auf? Wo zum Geier habe ich dieses “Explore the Florida Keys”-Handbuch gelassen? – Wenn jemand die Koordinaten der Anchorage in Key West kennt, waer’ ich dankbar… Karten habe ich. – Irgendwie nicht mein Saisonstart dieses Jahr. **** mehr über Golfpassage die Zwote

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Tatsachen

29 52.804N 085 13.282W White City, Florida – Sonnenuntergang in White City. Man sieht ihn nicht, denn der kleine Ort ist mitten in den endlos scheinenden Mangrovenwald geschnitten, der den ganzen Tag an Paulinchen vorbei zog. Ohne Horizont wird es einfach nur Langsam dunkel und laut. Das surren in der Luft verursachen Myriaden von Insekten auf ihrer Jagd nach Blut. Allabentlich erheben sie sich aus den Suempfen und fallen ueber die verstreuten Haeuser her, in denen sich die Bewohner hinter tiefschwarzem, engmaschigem Fliegengitter verbarrikardiert haben. Jedes Fenster und jede Veranda ist ein Schutzwall gegen die Invasion. Die Strassen wirken wie ausgestorben, die Haeuser unbelebt und leer. Insofern ist White City schon eine interessante Erfahrung. Aber abgesehen davon verraet das Google-Sat-Bild wohl alles Wesentliche: Highlight ist die Tatsache, dass man hier umsonst liegen darf. – Wuerde es etwas kosten, waere vermutlich jeder Ankerplatz in den Mangroven verlockender. Mal sehen, wie stark die Front morgen ausfaellt. Sonnabend geht es von hier aus weiter. **** mehr über Tatsachen

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Tatsachen

30 09.014N 085 39.878W Panama City, Florida – Ich bin in Panama City. Immerhin knappe hundert Meilen dichter an Tampa. Dafuer bin ich totmuede und einwenig desillusioniert, jemals aus dieser Bucht heraus, und um Key West zu kommen. Unter Deck sieht es aus, als waere ich durch eine Waschtrommel gefahren. So etwa waren die letzten Stunden in zwischenzeitlich 20 Knoten Wind auch. Den Schleudergang markiert die Tiefenlinie zwischen 200 Fuss und 35 Fuss. Wie es von hier weitergeht, werde ich morgen nach dem Fruehstueck sehen. Heute hoere ich Moeven zu und beobachte Pelikane. Jedenfalls gibt es hier einen Comission Store. Das ist sozusagen ein Second-Hand-Laden fuer Bootszubehoer. Das System ist simpel und grandios: Man bringt einfach seine gebrauchten und nicht mehr benoetigten Bootsutensilien hin, sagt, was man dafuer haben will und der Ladenbesitzer schlaegt 15% Provision drauf. – Meinen letzten Delta Anker habe ich in so einem Laden in Annapolis bekommen. Vielleicht habe ich ja Glueck. Und vielleicht gibt es auch noch etwas Kette dazu… **** mehr über Tatsachen

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Zurücklassen und weiterfahren

29 42.880N 086 179.861W Golf von Mexiko – Neuer Kurs Panama City. Nein, nicht das Panama Citiy in Panama, obwohl das vermutlich auch einfacher zu erreichen waere. News vom Wetterfrosch: Ich bin zu langsam und die Front ist schneller als gedacht. Also Abbruch. Klassiker: Keine Karten f mehr über Zurücklassen und weiterfahren

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Zurücklassen und weiterfahren

29 49.880N 086 39.861W Golf von Mexiko – Feines Ozeansegeln. Ich hatte fast vergessen, wie es hier draussen ist. Das Rauschen der Bugwelle, der leichte Windzug, der stets durch die Kajuete zieht und der Sternenhimmel darueber. Im Wasser glitzert Plankton, die erste Nacht ist etwas mehr als zur Haelfte rum. Aprillwetter – Ich trage nur eine Shorts und freu mich mehr über Zurücklassen und weiterfahren

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Zurücklassen und weiterfahren

Hinner Weiler ist wieder unterwegs! Nach einer wilden Überfahrt und einem Sturm geht es jetzt weiter in Richtung Kuba. mehr über Zurücklassen und weiterfahren

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Sturm und Drang

Es scheint sich ausgepustet zu haben. Gestern fegten wieder den ganzen Tag lang Boeen bis 40 Knoten durch die Sandduenen um mich, heute frueh weht nur noch ein laues Lueftchen zum Sonnenaufgang. Eben klingelte der Wecker “Another Day in Paradise” steht da obwohl die Sonne noch nicht einmal aufgegangen ist. Ein letztes Aufklaren vor dem Start. Laut Chris Parker, meinem neuen Wetterguru auf Kurzwelle f mehr über Sturm und Drang

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