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Hinnerk Weiler

Kleines Boot, schmales Budget und großer Traum: Hinnerk Weiler wagt, wovon viele träumen und legt mit seiner IW 31 zur Weltreise ab. Abseits der Barfußroute führt sein Törn von Europa an Feuerland vorbei bis nach Alaska, mit Zwischenstopps in der Karibik, dem Südpazifik und Australien. Ein 50.000 Seemeilen langer Blauwassertörn: von der Nordsee ins Mittelmeer und von Chicago quer durch die USA bis in den Golf von Mexiko. In segeln berichtet Hinnerk Weiler regelmäßig von Highlights und Rückschlägen und zeigt, wie er sein Paulinchen weltreisetauglich macht.

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Auf zum #Ostersegeln

09 14.557N 082 08.425W Crawl Cay, Panama. – Letzter Ausflug ins Archipel von Bocas del Toro, bevor es naechste Woche dann an Land nach Panama City geht. Crawl Cay haben wir bereits gestern zusammen mit einem amerikanischen und einem kanadischen Schiff angelaufen. Die Versorgungslage beschreiben wir mal so: Nach dem Schnorchelausflug mit neun Personen gab es drei Lobster, einige Triggerfische, Snapper vom Grill und eine bunte Platte an Beilagen. – Life is good! **** mehr über Auf zum #Ostersegeln

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Weilers Welt | In Honduras sucht man nicht nach Mitseglern

In "Weilers Welt" ging es in segeln 4/2014 um Mitsegler. Willkommene Crew und in einigen Teilen der Welt auch Risiko für die übrige Crew mehr über Weilers Welt | In Honduras sucht man nicht nach Mitseglern

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Trinkwasser unterwegs

Gegen Durst an Bord hilft in abgelegenen Regionen ein Watermaker. - Meine Erfahrung aus sechs Monaten ohne Wasserschlauch mehr über Trinkwasser unterwegs

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

P gleich U mal I

Da ein Mac auch nur ein Computer ist, gehe ich davon aus, dass sein Innenleben wie seit Urzeiten der PC-Elektronik aus diversen Komponenten besteht, die alle entweder 12V oder 5V nutzen. Warum also nicht den Bordstrom ohne Umwege ins Notebook bringen? mehr über P gleich U mal I

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Oh wie schön ist Panama

09 28.155N 082 09.920W Karibische See. – Blauer Stern oben, roter Stern unten. Beinahe hätte ich Panamas Flagge falsch herum unter der Saling gehisst. mehr über Oh wie schön ist Panama

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Am Ende weht kein Wind

11 02.155N 081 59.420W Karibische See. – Seit fast genau 24 Stunden zieht der Parasailor uns jetzt nach Sueden. Ereignisloser kann segeln kaum sein: Kein Schiff kreutze unseren Kurs, einzig der Leuchtturm von Cayo de Albuquerque blinkte in seinem immergleichen Rhythmus bis auch er hinter den Wellen verschwand. Hin und wieder knistert der riesige Ballon, wenn eine Welle uns etwas vom Kurs abbringt und die Windsteuerung einen Tick zulange braucht, gegenzusteuern. Wir haben Halbzeit, sind genau zwischen San Andres und der Kste Panamas. Mit drei bis vier Knoten kommen wir dem Festland ueber den sanft und wogenden Schwell des Passatwinds der letzten Tage, nher. Inzwischen ist nur noch ein Hauch uebrig und schon luft der Motor zur Unterstuetzung mit. Am Ende, sagt die Vorhersage, werden wir schneller sein als der Wind und in ein flautiges Bocas del Toro einlaufen. – Irgendwann morgen Nachmittag. **** mehr über Am Ende weht kein Wind

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Isla San Andres

12 34.655N 081 41.720W Isla San Andres, Kolumbien. – Die vorletzte Etappe auf dem Weg nach Panama beginnt am fruehen Abend nach noch laengerem Abschied am Tag zuvor. Fuer die 60 Meilen zur naechsten Insel San Andres entscheiden wir uns fuer eine uebernachtfahrt. mehr über Isla San Andres

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Budget auf Langfahrt

Bei der Recherche zu meinem Artikeln in "segeln" 4/2014 haben mir Jonathan Buttmann und Claudia Clawien sehr geholfen. Ihr komplettes Resümee nach den ersten Monaten auf See gibt es hier mehr über Budget auf Langfahrt

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Dschungelinsel

13 22.795N 081 22.420W Isla de Providencia, Kolumbien. – Die Nacht wird zum Morgen, um zum Tag zu werden. Wir schleichen, ohne Vorsegel, mit zweitem Reff im Gross und darauf bedacht, in weiten Boegen die Strecke zu maximieren, durch die leichten Wogen einer traumhaften Segelnacht. Seit Stunden zeichnet die Insel vor uns einen immer klarer umrissenen schwarzen Sockel unter die unverkennbar orange-rote Lichtglocke, die Zivilisation verraet. Die Szene wirkt, wie von einem Kuenstler, der im ersten Schritt auf seiner Leinwand mit hell und dunkel grobe Umrisse beschreibt, gemalt. Mit jeder Maile fuegt er mit immer feineren Pinselstrichen, Detail fuer Detail hinzu. Fertig wird das Bild erst lange nach Sonnenaufgang, wenn laengst Bergruecken, tiefe Schluchten und etliche vorgelagerte Felsen das Bild abrunden. Kaum an der Einfahrt in den grossen Naturhafen im Nordwesten wandelt sich die dunkle Kontur in das satte Gruen eines unberuehrten tropischen Dschungels aus Palmen hinter schroffem Fels. – Wir haben es geschafft, am Morgen des sechsten Tages auf See erreichen wir Providencia. – Wie anders koennte man das Kunstwerk der Natur anerkennen, als hier ohne Motor unter Segel in die Bucht zu laufen. Zwischen locker verteilten Yachten kreuzen wir langsam auf, und beenden den Toern mit dem Rasseln der Ankerkette, wo einst schon Captain Morgen ankerte und als Pirat spanischen Handelsschiffen auflauerte. **** mehr über Dschungelinsel

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Der lange Rest einer Nacht

13 52.729N 081 38.301W Karibische See, 35 Meilen vor Providencia. – Schlechtes timeing. Seit gestern segeln wir mit Handbremse. Drei Knoten duerfen wir nicht ueberschreten, damit wir nicht zu frueh die Insel erreichen. Einklarieren an Wochenenden oder mitten in der Nacht ist oft ein teures Vergnuegen. Also segeln wir bei halbem Wind von zehn Knoten im zweiten Reff. Aktuell steht unsere Ankunftszeit laut GPS trotzdem auf vier Uhr am Morgen. Zehn Meilen vor dem Hafen werden wir also beidrehen und den Sonnenaufgang abwarten. Warten gehoert zum Alltag des Fahrtensegelns wie kaum etwas sonst. Wir warten:immer auf etwas: auf passenden Wind, auf ein Ersatzteil, darauf, dass die Sonne die Korallen einer Riffpassage sichtbar macht, oder eben einfach nur auf den Beginn eines neuen Tages, um sicher in einen unbefeuerten Inselhafen zu fahren. **** mehr über Der lange Rest einer Nacht

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Blaue Tage

15 11.929N 082 17.201W Karibische See, 122 Meilen vor Providencia. – In finsterer Nacht schlichen wir ueber die Bank vor Nicaragua. An Bord herrschte Kriegsschiffmodus, mit abgeschaltetem Radarreflektor, ohne Licht, mit einer Crew, die gebannt in die Dunkelheit starrt. – Mehr noch als allein schaukeln sich zu zweit Stimmungen auf, wenn der eine sein Unbehangen nach Berichten von Piraten in dieser Gegend aeussert, der andere zustimmt und uwei Unbehagen zu Vorsicht werden. Doppelte Vorsicht steigert in der Regel eher die Phantasierten Aengste und nicht das Gefuehl von Sicherheit. – Am Ende schlafen beide in ihren Freiwachen kaum und warten foermlich auf das Geraeusch eines herannahenden Motorboots. – Alles was wir in dieser Nacht sahen, waren arbeitsame Fischer. Trawler, die sich nicht wie wir durch die Finsternis schleichen, sondern unter Flutlicht ihre Netze durch das Wasser ziehen. **** mehr über Blaue Tage

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Blaue Tage

16 41.029N 083 19.801W Karibische See, irgendwo vor Nicaraguas Kueste. – Hier ist es blau! Ueber uns, neben uns, unter uns… Von der versprochenen Kaltfront und ihren Gewittern haben wir in der Nacht nur in weiter ferne ein wenig Leuchten am Horizont gesehen. Der Ostwind ging trotzdem. Die Tradewinds sind erschlagen von den Resten eines Schneesturms ueber Nordamerika. Seit vier Uhr in der Frueh rattert der Motor und schiebt uns durch die wogende Huegellandschaft der vergangenen Starkwinde. Grosser Schwell aus Osten, kleiner aus Norden. Selbst die Front musste einsehen, dass hier fuer Schneestuerme kein Platz mehr ist. Dafuer ist es karibisch, tropisch, einfach hei. Genauso heiss wie es blau ist. Ueberm Cockpit spannt sich der Rest eines alten Vorsegels als Sonnenschutz. – Unverzichtbar in diesen und den jetzt kommenden Breiten. Der zweite Trick gegen die Hitze sind nasse Hemden. Abwechselnd ziehen wir unsere T-Shirts aus, lassen sie auenbords voll Wasser saugen und ziehen sie nass wieder an. Viel Waerme bedeutet viel Verdunstung und die kuehlt fuer einige Minuten, bis Wind und Sonne die Hemden zu einer krustigen Salzfurgur erstarren lassen. Zweieinhalb Tage sind wir jetzt auf See und heute Nacht erreichen wir die Bank von Nicaragua. – Bergfest ist etwa zum Sonnenaufgang. **** mehr über Blaue Tage

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Kurs Kap

16 58.629N 084 42.801W Karibische See, vor Honduras. – So gut gefiel uns bisher nichts auf dieser Reise. Zum ersten Mal erlebe ich fuer einen Moment ein Gefuehl von: “Hier kann ich wirklich bleiben”. Die dritte Bay Island Guanaja ist ein kleines Paradis mit Bergen, Wasserfaellen, Waeldern und verschlungenen Pfaden. Ein idealer Ort fuer Ruhe und Erholung. Kaum Tourismus und unfassbar nette Menschen. Es gefiel uns so gut, dass ich soagar vergessen hatte, nach der Ankunft eine Positionsmeldung zu machen. Inzwischen sind wir aber weiter. Gestern mittag, vielleicht einwenig zu frue losgefahren. Die versprochenen 15 bis 20 Knoten Wind wurden in der Nacht doch zu 25 bis 35 Knoten und statt munter drauf los zu kreuzen fuhren wir eine Weile mehr oder minder vor der Insel auf und ab. Gegen Mittag ist aber heute der eigentlich fr die Nacht bereits vorhergesagte Winddreher auf Suedost gekommen und wir machen gute Fahrt. Wenn alles wie vorhergesagt passiert, dreht der Wind mit der Zeit immer weiter und bringt uns quasi automatisch um die Bank vor Nicaragua. Naechstes Etappenziel ist die kleine Insel Providencia, anfang der Woche. **** mehr über Kurs Kap

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Port Royal

16 24.189N 086 18.521W Port Royal, Roatan, Honduras. – Fast fuenf Wochen sassen wir auf Roatan in French Key. Immerwieder mit Windboeen um 30 bis 40 Knoten aus Ost. Der jetzt vorhergesagte Ostwind um 5-15 Knoten klingt also nach dem langersehnten Wetterfenster. Den Anker heute morgen nach der langen Zeit an Deck zu holen war schwerstarbeit und viel zu spaet kamen wir los. – Mein naechstes Boot hat eine ankerwinde. – Statt nachGuanaja ging es heute also nur bis Port Royal. Einem ehemals beliebten Karibikhafen, als die Insel noch unter wechselnder Herrschaft stand. Heute ankert hier nur noch ein Kanadier neben uns in der verlassenen Bucht, in der nicht einmal des Telefon ein Netz findet. Morgen versuchen wir den Sprung auf die naechste Insel. **** mehr über Port Royal

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

Warten auf Wind

Nein, Wind ist eigentlich ausreichend vorhanden. Nur bläst er aus der falschen Richtung. Nicht nur seit Tagen, sondern seit Wochen schon bricht zwei Meter See über dem Riff vor unserem Ankerplatz. Morgen soll er etwas nachlassen. Ein kurzes Fenster, um zumindest zur nächsten Insel weiterzukommen. Guanaja wird dann zur Heimat für einige Tage, bis wir den Sprung zu unserem nächsten Ziel schaffen. Das liegt 200 Meilen im Osten und heißt Cabo Gracias Dias. – Das Kap, dem Tag zu danken. So hatte Kolumbus die Ecke getauft, die heute die Grenze zwischen Honduras und Nicaragua bildet. Wochen hatte er dorthin  braucht. Gegen die Tradewinds nach Osten zu segeln, ist kein Spaß, es ist Seemannsarbeit. Wir hoffen, dort schneller anzukommen als Kolumbus. Im Gegnsatz zu ihm haben wir aber auch Hilfe: Satellitenbilder, Vorhersagen, Grib Daten. – Die kündigen für das Wochenende sogar eine Chance auf nördlichen Wind an. Nur kurz, aber vielleicht gerade lang genug. mehr über Warten auf Wind

Hinnerk Weiler – Paulinchen Worldwide

[Video] Winter auf den Flüssen Alabamas

Zweiter teil der Reise durch die Flüsse der USA. Im Spätsommer 2012 bin ich mit Paulinchen zur bisher ungewöhnlichsten Etappen meiner Reise aufgebrochen: hunderte Meilen durch das Flusssystem des Mittleren Westens in den tiefen Süden der USA. mehr über [Video] Winter auf den Flüssen Alabamas

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