Fahrtensegeln

Atlantic Rallye for Cruisers 2012

Traditionsgemäß startet im November die beliebte Atlantic Rallye for Cruisers. Gestern fiel vor Las Palmas, Gran Canaria, der Startschuss. Wer aus dem deutschsprachigen Raum alles am Start ist, berichtet Astrid Breuer-Greiff  vom German Office aus Las Palmas

Start der Atlantic Rallye for Cruisers 2012

Gestern begann die diesjährigen Atlantic Rallye for Cruises (ARC) in Las Palmas. Auch diesmal starten viele Segler unter deutscher Flagge - 24 an der Zahl, die zweitgrößte Teilnehmergruppe nach den Briten. Zwei Meldungen aus Österreich und sechs aus der Schweiz runden das Bild der deutschsprachigen Flotte in Las Palmas ab.

So unterschiedlich wie die Boote sind auch die Menschen, die gemeinsam den Atlantik überqueren. Der jüngste Teilnehmer, der Schweizer Leo Sulzer von der Marlin, ist gerade mal acht Monate alt und segelt zum ersten Mal über den großen Teich. Der älteste Teilnehmer ist mit 76 Jahren Manfred Kerstan, es ist mittlerweile seine 18. ARC. „Es ist wie eine Sucht“, gesteht er.

Eines der ältesten Boote der ARC 2012 ist die Peter von Seestermühe. Die Bermuda-Yawl wurde von Henry Gruber entworfen und 1936 in Cuxhaven aus genietetem Stahl gebaut. Unter dem ursprünglichen Namen Peter von Danzig segelte sie im Transatlantikrennen, das die Zubringerregatta für die Olympischen Spiele von 1936 war. Danach war sie Ausbildungsschiff des Akademischen Segelclubs in Hamburg und segelte beim Whitbread Round the World Race 1973-74 mit. 

Auch eine brandneue Blauwasseryacht ist dieses Jahr mit dabei. Die German 48DS Frangipani entwarf, baute und segelt Harry Glab. Sie ist eine schnelle, bequeme und praktische Hochseeyacht aus Aluminium mit Liftkiel. Glab ist ARC-Veteran und Langstreckensegler, der all seine Erfahrung in dieses Bootsdesign eingebracht hat 

Mit Erfahrung dienen kann auch der bekannte österreichische Regattasegler Andreas Hannakamp. Er nimmt bereits zum dritten Mal an der ARC mit der Akilaria 40 Vaquita von Christof Petter teil. Vaquita führte 2011 tagelang die Regattagruppe an, obwohl sie eines der kleinsten Boote war. Sie erreichte St. Lucia als drittes Boot und gewann die RORC Racing Division.

Auch Segelausbildung wird in diesem Jahr wieder großgeschrieben. Natürlich darf die Meltemi des DHH am Start nicht fehlen. Letztes Jahr war sie das Boot mit den meisten Webseitenaufrufen. Auch in diesem Jahr wollen Skipper und Crew eifrig von den Ereignissen an Bord berichten. Zum zweiten Mal bei der ARC dabei ist die Segelschule Hofbauer aus Wien. Mit der Adrienne, einer GibSea 51, bietet sie Segelvergnügen und Ausbildung an.

Fast alle Boote berichten in ihrer Muttersprache von den Abenteuern an Land und auf See, sodass Freunde, Familie und Segelinteressierte an dem Unternehmen teilhaben können. Darüber hinaus findet man in der Galerie interessante und tolle Fotos.

Homepage des ARC 2012: www.worldcruising.com/arc

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