Rettung nach 40 Stunden: Schülerinnen gehen in Brasilien von Bord
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Am 17. Februar sank vor der brasilanischen Küste
das
Schulschiff Concordia, nachdem es von starken Fallböen auf die Seite
gedrückt worden war. Alle 64 Schüler, Lehrer und Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden - voraus
gingen 40 bange Stunden in der Rettungsinsel.
An Bord befand sich der Essener Schüler
Maximilian Bonmann. Für die Reihe "Mein erstes Mal" erzählt er auf der Schüler-Seite von Spiegel Online, wie es sich anfühlt, fast zwei Tage in einer Rettungsinsel auf dem offenen Meer zu treiben:
"Unsere Biolehrerin machte ganz normalen Unterricht, aber ich konnte mich
nicht konzentrieren und beobachtete die Wolken. Irgendwann war mir
klar: So stark sollte ein Schiff niemals kippen! Ich öffnete die Luke,
sah, dass schon Unmengen von Wasser an Deck waren, und schlug das
Fenster sofort wieder zu. Einige Sekunden später drückten schon die
Wassermassen dagegen", berichtet der Schüler Maximilian. Da die
Concordia sich nach dem Einfallen der Böen schnell auf die Seite legte, waren nur noch vier der acht Rettungsinseln zugänglich. Mit zwanzig anderen drängte sich der Schüler in die Insel, "es begannen 41 Stunden Durst, Enge und Ungewissheit." Erst nachdem sie von einem japanischen Handelsschiff aufgenommen wurden, erfuhren die Insassen der Rettungsinsel, dass auch alle anderen überlebt hatten.
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